Leitbild

„Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv, ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von größeren Irrtümern fernzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten – und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wie nie hätten abkommen sollen.“
Dr. Edward Bach (Begründer der Bach-Blütentherapie)

 

Suchen Sie als erkrankter Mensch professionelle Hilfe in meiner Praxis, versuchen wir in der Haltung achtsamen Verstehens ihre aktuelle leidvolle Situation zu anzuerkennen. Wertschätzend schauen wir auf ihre bisherigen Bewältigungswege. Gemeinsam wollen wir durch Gründung einer kooperativen, therapeutischen Arbeitsbeziehung die Zusammenhänge der beteiligten Wirkebenen an der Entstehung der Krankheit verstehen. Mit angemessener Aufklärung kommen Sie zu einem Symptomverständnis und erarbeiten innerhalb Ihrer Auf­tragsklärung die Therapieziele. Wir schließen dann ein Behandlungsbündnis nach Abgleich der Behandlungs­erwartungen mit den Behandlungsmöglichkeiten. Individuelle Therapieziele hängen zusammen mit Fragen der Selbstanerkennung, des Vertrauens, der Verantwortungsübernahme und einer Balance zwischen Autonomie und Bezogenheit. Ich strebe danach, ihnen mit Anstand, Sanftheit, Angenommensein und mit einem bedingungslosen Geist zu begegnen, weil Liebe den im Leben mächtigsten Heiler repräsentiert. Ich möchte Gesundheit fördern, Krankheiten vorbeugen und will helfen, dass ihnen bewusst wird, wie Krankheiten wirklich zu heilen sind, statt nur die Symptome zu managen.
In meinem psychotherapeutischen Ansatz bin ich der Ansicht, dass ich nicht dazu da bin, um andere Menschen zu verändern oder ihnen zu sagen, wo es langgeht. Wir sind gleichzeitig Schüler und Lehrer für einander. Dann sind Geben und Empfangen sind eins.
Jeder ist nur um seine eigene Heilung bemüht und will lernen, das loszulassen, was unsere Erfahrungen von Liebe blockiert und uns hindert, Seelenfrieden zu finden.
Eine orientalischen Weisheit sagt: Wollen wir der Welt, wie wir sie erleben, Heilung bringen, heilen wir zuerst unser eigenes Herz und Gemüt. Denn das wichtigste Geschenk, das wir einem anderen Menschen machen können, besteht in unserem eigenen inneren Frieden und unserer bedingungslosen Liebe. Durch Vergebung können wir unsere selbst erzeugten Blockierungen der Liebe beseitigen und diesen Frieden erlangen.
Folgende Prinzipien der inneren Heilung können uns helfen:
  1. Der ewige Kern unseres Wesens ist Liebe.
  2. Gesundheit bedeutet inneren Frieden.
  3. Heilen bedeutet Angst, Schmerz, Wut, Rache und Hass loszulassen.
  4. Wir können Vergangenheit und Zukunft loslassen, denn das Jetzt ist die einzige Zeit, die es gibt, und jeder Augenblick ist da, um zu geben.
  5. Wir können lernen, uns selbst und andere zu lieben, indem wir vergeben statt zu verurteilen.
  6. Wir können wählen und uns darauf ausrichten, im Inneren friedlich zu sein, unabhängig davon, was außen geschieht.
  7. Uns selbst und den Anderen können wir immer entweder als liebend erleben oder nach Hilfe rufend wahrnehmen.