Hypnosetherapie der Autoimmunerkrankungen

Autoimmunkrankheiten treten auf bei Entgleisung des Immunsystems. Körpereigene Zellen werden fehl gedeutet. Das Immunsystem produziert schädigende Antikörper oder Immunzellen, greift eigene Körpergewebe an und ruft damit die Krankheit her. Zell- und Gewebeschäden treten auf, wenn diese gegen den eigenen Körper gerichtete Antikörper sich in Geweben von z.B. Gelenken, Nieren oder Schilddrüse abgelagert werden und dann unter Zusatz von Serumeiweißen Entzündungsreaktionen entstehen.

Die genauen Ursachen für die Entstehung von Autoimmunkrankheiten sind in der Lehr- und Universitätsmedizin bisher noch unbekannt. Man nimmt an, dass neben umweltbedingten auch erbliche Faktoren eine Rolle spielen. Für den Verlauf und die Prognose scheinen Faktoren wie Vererbung, Geschlechtszugehörigkeit, medikamentöse und psychologische Faktoren eine Rolle zu spielen.

Die Forschung hat ergeben, dass psychosoziale Faktoren wie psychischer Stress mit dem Ausbruch und der Verschlimmerung einiger Autoimmunkrankheiten verknüpft sind.

In der Hypnoseliteratur finden sich eine Reihe von Untersuchungen, die zeigen, dass therapeutische Hypnose spezifische Immunfunktionen verändern kann und als erfolgreiches Verfahren zur Selbstregulation und Behandlung erwiesen hat.